Montagsnächte
»Ich frage mich, was bei all dem, was gerade im Lande geschieht, eine durchquatschte Nacht bedeutet, was ein paar Küsse unter alten Freunden? Wenn es in diesen Tagen möglich ist, ohne Entschuldigung im Seminar zu fehlen, wenn es möglich ist, mit den Dozenten über die Montagsdemos zu diskutieren, wenn es möglich ist, auf der Straße die Wahrheit zu sagen, warum hört meine Aufrichtigkeit dann in der Liebe auf?«
Wie können Menschen ein
politisches System zum Einsturz bringen? Indem sie sich ihm mit ihren Körpern
entgegenstellen. So geschehen 1989 in Leipzig. Selten waren Privates und
Politisches enger miteinander verknüpft, als zur Zeit der Wende.
1986 verliebt sich die 15jährige Ania in ihrem sachsen-anhaltinischen Heimatdorf in den Außenseiter Bernd. Doch als Bernd zur Armee eingezogen wird, verlieren sich die beiden aus den Augen. Drei Jahre später begegnen sie sich auf einem Friedensgebet in Leipzig wieder – und verlieben sich ineinander, obwohl Bernd mittlerweile mit Anias bester Freundin Miriam zusammen ist.
Als Fotograf ist Bernd zugleich Beobachter und treibende Kraft der Veränderungen. Ania hingegen stürzen die neuen Verhältnisse in innere Konflikte, nicht zuletzt weil ein politischer Riss auch mitten durch ihre Familie geht.
Mit „Montagsnächte“ entwirft Wildenberger nicht nur ein präzises, stimmungsvolles Bild der Wendezeit, sondern sie flicht um die Ereignisse des Wendeherbstes eine komplexe Geschichte. „Montagsnächte“ ist ein Roman über die Stärke von Träumen und die Mühen des Erwachsenwerdens in Zeiten politischer Umbrüche.
1986 verliebt sich die 15jährige Ania in ihrem sachsen-anhaltinischen Heimatdorf in den Außenseiter Bernd. Doch als Bernd zur Armee eingezogen wird, verlieren sich die beiden aus den Augen. Drei Jahre später begegnen sie sich auf einem Friedensgebet in Leipzig wieder – und verlieben sich ineinander, obwohl Bernd mittlerweile mit Anias bester Freundin Miriam zusammen ist.
Als Fotograf ist Bernd zugleich Beobachter und treibende Kraft der Veränderungen. Ania hingegen stürzen die neuen Verhältnisse in innere Konflikte, nicht zuletzt weil ein politischer Riss auch mitten durch ihre Familie geht.
Mit „Montagsnächte“ entwirft Wildenberger nicht nur ein präzises, stimmungsvolles Bild der Wendezeit, sondern sie flicht um die Ereignisse des Wendeherbstes eine komplexe Geschichte. „Montagsnächte“ ist ein Roman über die Stärke von Träumen und die Mühen des Erwachsenwerdens in Zeiten politischer Umbrüche.

